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Notfall
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Einleitung

Obwohl Fledermäuse schon seit 1936 unter Schutz gestellt sind, konnte ihr Rückgang nicht verhindert werden. Ihre Bestände gehen seit Jahren drastisch zurück. Viele Überwinterungsquartiere bleiben leer, Sommerquartiere werden durch Menschenhand zerstört. Durch die industriellen Bewirtschaftungsformen in Feld und Wald versiegen die Nahrunsgquellen. Viele Tiere werden aus Unkenntnis oder Aberglauben auch heute noch getötet.

“Tiere die man nicht zu Gesicht bekommt,
lernt man nicht kennen. Was man nicht kennt,
lernt man nicht lieben”

Von den etwa 17 in Hessen vorkommenden Fledermaus- arten sind in unserer Region die folgenden am häufigsten anzutreffen:

Zwergfledermaus:
Mit einer Spannweite von rund 20 cm ist sie die kleinste einheimische Fledermausart und wiegt nur gerade soviel wie ein Würfelzucker. Am Rande von Siedlungen ist sie die am häufigsten anzutreffende Fledermausart.Sie fliegt früh zur Jagd aus, meist schon bei Sonnenuntergang oder kurz danach.
Braunes Langohr:
Mit einer Spannweite von 24-28 cm ist sie eine der mittelgroßen einheimischen Arten, welche im Flug wegen ihrer breiten Flügel sehr massiv wirkt. Auffallend sind die grossen, fast körperlangen Ohren, die beim ruhenden Tier zurückgelegt, beim fliegenden Tier steil nach vornoben gerichtet sind. Langohren fliegen langsam und nahe an Strukturen entlang.
Wasserfledermaus:
Mit einer Spannweite von rund 24-28 cm zählt sie ebenfalls zu den mittelgroßen Arten. Auffallend sind die großen Füße und ihr helles Bauchfell. Sie jagd knapp über der Wasseroberfläche, zu der sie sehr spät ausfliegt.
Großes Mausohr
Mit einer Spannweite von 35-43 cm ist sie eine der größten einheimischen Fledermausarten. Sie jagen im Tiefflug und sind im Wald, am Walrand oder waldnahen Wiesen vorzufinden.
Großer Abendsegler:
Mit einer Spannweite von 40 cm zählt auch sie zu unseren größten Fledermausarten. Die Flügel sind extrem lang und schmal und der Flug darum schwalbenähnlich = schnell und weiträumig. Sie jagen im freien Luftraum, hoch am Abendhimmel. 
 


 

 

Das Fledermaus-ABC

A

Augen haben Fledermäuse und deshalb sind sie nicht blind

B

Blut lecken nur drei von 800 Fledermausarten. Und die leben in Südamerika

C

Chiroptera heißt der lateinische Name für Fledermäuse und bedeutet Handflügler

D

Dachböden sind unersetzliche Kinderstuben für einige Fledermausarten

E

Echoortung hilft ihnen zielsicher durch die dunkle Nacht

F

Flughäute umspannen die Hände, die so zu Flügeln geworden sind

G

Geruch ist wichtig für die Fledermausmütter, um ihre Jungen zu erkennen

H

Haare haben sie, so wie alle Säugetiere. In die Haare fliegen sie nicht

I

Insekten sind die Nahrung aller europäischen Fledermäuse

J

Junge bekommen sie im Sommer und davon eins oder zwei

K

Kot von Fledermäusen ist nicht gefährlich. Er besteht aus Insektenresten und eignet sich als guter Dünger

L

Liebe machen sie im Spätsommer und manchmal auch im Winter

M

Muttermilch saugen die Kleinen in den ersten Wochen

N

Nagetiere sind sie nicht und deswegen können sie auch nichts zernagen

O

Ohren sind bei Fledermäusen groß, damit sie die Echos ihrer Rufe hören

P

Pestizide sind gefährlich für Fledermäuse

Q

Quartiere im Winter sind oft Höhlen, Stollen und Keller. Feucht und kühl muss es sein

R

Regenwetter verleidet Fledermäusen den Sommer, weil sie dann nur wenige Insekten finden

S

Spechthöhlen bewohnen Fledermäuse im Wald

T

Tausend mal vier Mücken fressen manche Fledermäuse in einer Nacht

U

Ultraschall ist der Fledermausruf, den wir nicht hören

V

Vögel sind sie keine, denn die haben Federn und legen Eiere

W

Winterschlaf halten sie, weil es im Winter kaum Insekten gibt

X

X-beliebige Unterschlüpfe können Fledermäuse nicht besiedeln. Sie haben ganz spezielle Ansprüche.

Y

Yogaübungen machen Feldermäuse nicht, wenn sie kopfüber im Quartier hängen. So lässt sich´s aber leichter losfliegen

Z

Zähne von Fledermäusen sind spitz, damit sie die harte Insektenhaut gut kauen können.

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